Pokémon GO: Begeisterung auch bei Marketing-Strategen

azubi@AhlersHeinel

Erst seit wenigen Wochen ist Pokémon GO auf dem Markt, und schon hat das Spiel weltweit mehr als 21 Millionen Nutzer. Der Hype um das Augmented-Reality-Spiel (etwa: erweiterte-Realitäts-Spiel) ist enorm. Worum geht’s? – Die kostenlose Pokémon GO-App ermöglicht es den Gamern, im wahren Leben auf die Jagd nach kleinen Monstern zu gehen. Dazu läuft der Spieler durch die Gegend und bekommt auf dem Smartphone eine Karte der aktuellen Umgebung angezeigt. Die auftauchenden Pokémon können durch die Smartphone Kamera direkt ins reale Straßenbild projiziert und dann mit einem Pokéball gefangen werden. Coole Sache – nicht nur für Kids, sondern auch für clevere Unternehmer. Immer mehr Geschäftsleute haben nämlich entdeckt, dass sich die lustige Monsterjagd auf vortrefflich für den Kundenfang eignet.

Pokémon locken heißt auch Kunden locken

Die Pokémon-App zeigt nicht nur die unmittelbare Umgebung; dargestellt werden auch „Kampfarenen“, in denen Pokémon-Trainer ihre Monster gegeneinander antreten lassen können. Außerdem gibt es sogenannte PokéStops – sie lassen sich per In-App-Kauf mit einem Lockmodul besetzen. Diese Module locken Pokémon an, und dort wo sich die kleinen Monster aufhalten, kommen die Menschen schnell dazu.

Der Geschäftsführer einer Pizzeria in Queensland zum Beispiel lädt über seine Social-Media-Kanäle zu großen Pokémon-Pizza-Partys ein. Zum Veranstaltungszeitpunkt setzt er ein Lockmodul auf den PokéStop vor seiner Filiale, und sofort ist der Laden gefüllt mit Pokémon-Trainern. Investieren muss er dafür in den In-App-Kauf der Module. Sie halten 30 Minuten an und kosten 99 Cent pro Stück, dafür freut sich der Besitzer der Pizzeria über einen sehr deutlich gestiegenen Tagesumsatz.

Die Hersteller von Pokémon GO haben diese Marketing-Macht offenbar ebenfalls entdeckt. Es wurde angekündigt, dass bald „Sponsored Locations“ in Pokémon GO angeboten werden, die einmalig bezahlt, direkt vor dem Geschäft platziert und dann wahrscheinlich zusätzlich pro Klick abgerechnet werden.

Werbemittel, die bei der Zielgruppe ankommen

Eine ausgedehnte Poké-Tour durch die ganze Stadt hat für jeden Trainer immer ein schnelles Ende, denn das Spiel zieht extrem viel Akku. Die Idee für Unternehmen: Powerbanks als Werbemittel. Bedruckt mit Logo und Werbebotschaft, erfreuen sie die Zielgruppe nicht nur kurzzeitig, wenn der Akku sich sowieso dem Ende neigt. Da sie wiederverwendbar sind, stellen sie ein sehr attraktives, langfristig wirksames Werbemittel mit klar definiertem Mehrwert dar.

Pokémon GO in den sozialen Medien

Wie jeder Hype wird in Facebook & Co. sofort der neue Trend aufgegriffen und in Veranstaltungen und Bildern verarbeitet. Zu beachten ist allerdings, dass Pokémon GO markenrechtlich geschützt ist. Das Abbilden des Logos zu eigenen Marketing-Zwecken ist daher nicht erlaubt. Es gibt allerdings gewisse Spielräume, die Abbildungen von grafischen Elementen erlauben. Bisher geht der Hersteller der App nicht gegen die Verwendung dieser Elemente vor – letztendlich dient die Werbung mit Pokémon auch der Vermarktung der App.

Ahlers Heinel ist Ihr perfekter Co-Trainer bei verlockenden Veranstaltungen, Werbemitteln und monstergerechten Aktionen in den sozialen Medien – natürlich haben wir auch in anderen Bereichen die Arenen besetzt und ziehen Sie mit unseren Marketing-Strategien ins nächste Level!

Louisa Strebe

Seit August 2013 bin ich bei AhlersHeinel – zuerst als Praktikantin, dann als Auszubildende zur Mediengestalterin. Hier im Blog schreibe ich über Grundlagen der Gestaltung. Außerdem berichte ich als »Kind vom Lande« über das Dorfleben und die spannenden Erlebnisse auf meinen täglichen Bahnfahrten.

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