Color Looks in der Fotografie

Seit einigen Jahren schon zeichnet sich in der Fotografie ein Trend zur „Farbigkeit“ und Individualisierung ab. Wobei: So ganz neu ist der Trend zu Color Looks nicht. Auch als analoge Fotografie auf Film noch Standard war, wurde in der Dunkelkammer gerne  experimentiert. Da wurde gepusht und gepullt oder Filme wurden in Kaffee entwickelt.

Die digitale Dunkelkammer lässt da ebenso viel Spielraum, nur dass es deutlich weniger aufwendig ist – ein paar Klicks reichen in vielen Fällen schon aus. Eine Teilschuld an der derzeitigen Popularität von Color Looks und Filtern kann man sicherlich der Bilderplattform Instagram in die Schuhe schieben. Denn damit ist es ein leichtes, das eben geschossene Selfie noch ein wenig mit Bordmitteln zu verschönern.

In fotografischen Kreisen ist das reine „Filter drüberlegen“ etwas verpönt, da dies eben mehr Ausprobieren ist statt einer eigenen schöpferischen Leistung. Also werden die s. g. Color Looks kurzerhand und mittels Bildbearbeitung in Photoshop und Co. bzw. gleich in der RAW Entwicklung kreiert. Da das RAW-Format (anders als ein Jpeg aus der Kamera) kein „fertiges Bild“ im eigentlichen Sinn liefert, sind die Möglichkeiten der Bearbeitung sehr vielfältig.

 

Der Prozess, wie ein Color Look in Lightroom entsteht, beschreibt Marco Gressler in diesem Tutorial sehr anschaulich. Und in diesem PetaPixel-Artikel gibt es auch sehr schöne Beispiele, wie dies für Landschafts- und Architektur-Aufnahmen funktioniert.

Tobias Glawe

SEM, SEO und Social Media sind meine Aufgabenfelder bei AhlersHeinel. In meiner Freizeit betätige ich mich gerne aktiv in der Fotografie. Hin und wieder schwinge ich auch einen Badmintonschläger.

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