Photoshop machts möglich: Das Frokodil

komposition-frosch-und-krokodil

In meinem heutigen Photoshop-Tutorial zeige ich euch, wie ihr in wenigen Arbeitsschritten bisher nie gesehene Fabelwesen erschaffen könnt. Wie zum Beispiel das Frokodil, in manchen Gegenden auch als Krosch bekannt. Und so wird’s gemacht:

Schritt 1: Bildauswahl

Klarer Fall: Je besser die Bilder für die Arbeit im Photoshop-Genlabor zusammenpassen, desto überzeugender und realistischer wird das Ergebnis. Wichtige Aspekte bei der Auswahl sind: Lichtsituation bzw. Belichtung der Bilder, Farbklima und die Perspektive. Das hier waren meine Ausgangsmaterialien:

 

Schritt 2: Krokodil freistellen

Für mein „Frokodil“ habe ich als erstes das Frosch-Bild in Photoshop geöffnet und anschließend das Kroko-Bild passend platziert und in der Größe angeglichen. Tipp: Das geht erheblich einfacher, wenn man die Transparenz des Kroko-Motivs reduziert.

 

Für das Freistellen des Krokodils verwende ich eine Ebenen-Maske, so lassen sich Bereiche des Bildes beliebig weg- und hinzuretuschieren. Mit einer geringeren Deckkraft und einer weichen Pinselkante habe ich den Übergang zwischen Frosch und Krokodil gemalt.

schritt-2-3-deckkraft-verringern

Schritt 3: Schöne Augen machen

Mein „Frokodil“ ist im Werden, aber noch hat es etwas in seinem Blick, was mich stört. Ich beschließe, dass es Froschaugen haben soll, deswegen muss ich die Krokodilsaugen wegretuschieren. Dafür bietet Photoshop unterschiedliche Möglichkeiten, ich wähle eine Kombination aus Kopierstempel und Bereichsreparaturpinsel. Hier gilt: bearbeiten und schauen, wie es am realistischen aussieht. Bei beiden Werkzeugen ist es hilfreich, mit einer weichen Pinselkante und unterschiedlichen Deckkräften zu arbeiten.

 

Schritt 4: Farbe anpassen

Im letzten Arbeitsgang muss noch die Körperfarbe  angepasst werden. Für die Färbung habe ich mit zwei Einstellungsebenen gearbeitet. Farbton/Sättigung und Farbbalance 1 (Einstellungswerte siehe Screenshots), bei beiden Ebenen ist es wichtig am Ende eine Maske zu erstellen, dadurch wird verhindert, dass sich der Hintergrund mit grün färbt.

 

Mein Fazit: Je besser die Bildauswahl, desto einfacher lassen sich zwei unterschiedliche Motive miteinander kombinieren. Vielleicht habt ihr ja Lust bekommen, mit Photoshop auch einmal neue Tierwelten zu kreieren – vom Amäusenbär bis zum Zebraschwein ist alles möglich!

komposition-frosch-und-krokodil

 

Weitere Photoshop-Tutorials von mir im AhlersHeinel-Blog:

Der Kugeleffekt

Zerteilte Bilder

Bokeh-Effekt anwenden

 

Anja Brüggemann

Seit August 2013 gehöre ich zum AhlersHeinel-Team. Nicht nur auf beruflicher Ebene interessiere ich mich für Gestaltung und Design – auch privat bin ich der Kunst und Kreativität verfallen. Ich male sehr gern mit Ölfarben, außerdem tanze ich Ballett.

Sag etwas dazu